Autor & Coach

Ich schreibe über das, was sich im Leben verändert. Über Nähe, Zugehörigkeit und die Momente, in denen sich etwas verschiebt. Als schwuler Autor aus dem Westmünsterland erzähle ich aus einer queeren Perspektive vom Leben zwischen Stadt und Land, von Beziehungen und von der Frage, wie ehrlich man mit sich selbst sein kann. In meiner Arbeit als Coach begleite ich Menschen und Organisationen genau in solchen Situationen.

Fast alles Gut

Johannes denkt viel. Vielleicht manchmal zu viel.

Seit fast zehn Jahren lebt er mit Leon in Hamburg. Ihr Alltag funktioniert, meistens jedenfalls. Ein unerwarteter Moment mit Johannes' Freund Phillip bringt plötzlich Bewegung in eine Beziehung, die eigentlich längst sicher schien.

Während Johannes über Begehren, Freundschaft und Sichtbarkeit nachdenkt, reagiert Leon überraschend gelassen. Er beginnt, seine Beobachtungen aus dem Fitnessstudio in einem Notizbuch festzuhalten und versieht sie mit erstaunlich sorgfältigen Skizzen.

Johannes versteht langsam, dass ein bisschen nackte Wahrheit einer Liebe manchmal erstaunlich guttut.

Barfuß am Elbstrand

Ein Roman über fünfzehn Tage zwischen Aufbruch und Rückkehr.

Johannes kehrt nach seinem Studium ins Münsterland zurück. Vieles ist vertraut, gleichzeitig wirkt es enger als früher. Auf einer Reise nach Hamburg begegnet er Leon. Eine Begegnung, die etwas in Bewegung bringt.

Was daraus entsteht, ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine leise Annäherung an sich selbst, an das eigene Begehren und an die Frage, wie ehrlich man leben möchte.
Im Zentrum stehen Freundschaft, Familie und der Versuch, sich nicht länger auszuweichen. Ankommen zeigt sich dabei weniger als Ort, sondern als Entscheidung.

Rezensionen

Worte, die zeigen, wie unterschiedlich und persönlich Geschichten gelesen werden.

Presse

Ein Interview über mein Buch und meine eigene Geschichte erschien in der Borkener Zeitung.

Darin geht es auch um meine Erfahrungen als schwuler Mann im ländlichen Raum. Vieles ist offener geworden, und doch ist es oft noch kein selbstverständlicher Teil des Alltags.

Es sind Blicke, kleine Irritationen und Gespräche, in denen plötzlich Fragen auftauchen, die mehr sagen, als sie eigentlich sollten.

Warum ich schreibe

Ich schreibe aus einer schwulen Perspektive, nicht als Abgrenzung, sondern weil sie Teil von Wirklichkeit ist.

Mich interessieren keine lauten Geschichten, sondern die leisen Prozesse und die Momente, in denen sich etwas verschiebt.

Meine Romane erzählen von Nähe und Distanz, von Selbstzweifeln und Mut und von der Entscheidung, sich einzulassen, auch wenn nicht klar ist, wohin es führt.

Es geht mir nicht um Etiketten, sondern um Menschen und um Identität, wie sie gelebt wird. Widersprüchlich, tastend und manchmal unbequem.

Ausblick

Mein nächster Roman erzählt von drei Generationen und der Freiheit, man selbst zu sein.

Zwischen Feldern und alten Bäumen treffen Leben aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch mehr miteinander verbindet, als sie ahnen.

Es ist eine Geschichte über queeres Leben auf dem Land.
Über Sichtbarkeit, Vorsicht und über die Frage, wie viel Mut ein Leben manchmal braucht, um einfach es selbst zu sein.

Zusammenarbeit

Viele der Themen, über die ich schreibe, begegnen mir auch in meiner Arbeit als Coach.

Oft genau dann, wenn sich etwas neu ordnet.
Wenn Entscheidungen anstehen.
Oder wenn spürbar wird, dass es so nicht bleiben kann.

Ich begleite Menschen und Organisationen in solchen Situationen.
Oft geht es um Konflikte, die lange unausgesprochen geblieben sind.
Um Entscheidungen, die niemand treffen will oder um das Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt, obwohl nach außen alles funktioniert.

Im Gespräch bleiben

Lesungen sind für mich kein reines Vorlesen.

Sie öffnen Räume für Gespräche, Perspektiven und Fragen von Sichtbarkeit, die über den Text hinausgehen.
Oft entsteht ein persönlicher Austausch, in dem sich viele mit ihren eigenen Erfahrungen wiederfinden.

Rund um meine Bücher entstehen immer wieder Gespräche und Begegnungen.

Wenn Sie dazu in Kontakt kommen möchten, schreiben Sie mir gern.