Über mich

Ich bin Diplom-Sozialarbeiter und Diplom-Sozialpädagoge sowie systemischer Berater und traumazentrierter Fachberater. Diese fachliche Grundlage verbinde ich mit über zwanzig Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen und Organisationen.

Mein Weg begann in der Sozialarbeit. Dort habe ich früh gesehen, wie sehr Haltung, Kommunikation und Struktur darüber entscheiden, ob Entwicklung gelingt oder scheitert. Diese Erfahrung prägt mich bis heute.
Mich interessiert, was hinter Verhalten steckt, wie Teams funktionieren und wo Kultur trägt oder blockiert. Ich höre zu, stelle Fragen und begleite Veränderung so, dass sie im Alltag wirksam wird.
Als queerer Mensch im ländlichen Westmünsterland bringe ich eigene Erfahrungen mit Unsichtbarkeit und Zugehörigkeit mit. Diese Perspektive fließt in meine Arbeit ein und schärft meinen Blick für Dynamiken, die oft nicht offen ausgesprochen werden.

Ich arbeite gerne mit mittelständischen Unternehmen und sozialen Organisationen, weil dort Nähe, Verantwortung und Gestaltungswille aufeinandertreffen.
Oft sind es keine großen Konzepte, sondern gute Gespräche, passende Strukturen und der Mut, Dinge anzusprechen, die den Unterschied machen.
Mir ist wichtig, dass Menschen sich gesehen fühlen, Führung Verantwortung übernimmt und Strukturen entstehen, die die Arbeit erleichtern.
Veränderung braucht Klarheit, Tempo an der richtigen Stelle und manchmal jemanden, der mit Ruhe sortiert.
Ich sehe meine Rolle nicht darin, Antworten vorzugeben, sondern Räume zu schaffen, in denen Antworten sichtbar werden.

Neben meiner Beratungstätigkeit bin ich auch als Autor aktiv. Schreiben ist für mich eine weitere Form, Erfahrungen zu reflektieren und Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Veränderung zu vertiefen.
Mir ist wichtig, dass Akzeptanz dort entsteht, wo Menschen sich sicher fühlen und sich zeigen können. Vieles ist offener geworden, auch im ländlichen Raum, und doch ist Offenheit noch nicht überall gelebter Alltag.
Sichtbarkeit kann Mut machen, Vertrauen schaffen und Begegnung ermöglichen. Diese Perspektive prägt meine Arbeit, denn Zugehörigkeit ist eine wichtige Grundlage für gute Zusammenarbeit. Dieses Engagement zeigt sich auch über meine Arbeit hinaus in verschiedenen ehrenamtlichen Kontexten, in denen ich mich für mehr Sichtbarkeit, Dialog und Perspektivwechsel einsetze.

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In einem ersten kostenlosen 30-minütigen Austausch klären wir gemeinsam, wo Sie stehen und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Ich freue mich auf Ihre Nachricht und melde mich zeitnah persönlich zurück.